Tauchen - ein kapitalistischer Sport

Gruesse aus dem Land, das als Startseite im Internetcafe mail.ru anbietet.

Ein kurzer Exkurs aus dem Tauchsport:

Wenn man ins Wasser steigt, befindet sich Blei am Guertel und in den Taschen, dies soll den Auftrieb ausgleichen, den der Koerper und die Luft im Stoff des Taucheranzugs und in der Taucherweste ausueben.

Da diese Luft dem Wasserdruck unterliegt kommt es zu einem interessanten Effekt:

Je tiefer einer unten ist, desto groesser der Druck auf die Luft. Diese verliert an Volumen (denn sie wird zusammengedrueckt), und dadurch vermindert sich der Auftrieb. Widersinniges Ergebnis dieses Effektes ist, dass man um so schneller sinkt, je mehr Luft am Anfang in der Weste und im Anzug waren.

Kurz gesagt, wer einmal unten ist, hat es schwerer nach oben zu kommen.

Tauchen scheint ein ganz und gar kapitalistischer Sport zu sein.

Macht aber trotzdem Spass.

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Kommentare

Was sehen Sie unter Wasser?

Sieht man (außer kapitalistischen Mitstreitern in luftgefüllten, bleibeschwerten Tauchanzügen) denn eigentlich noch etwas in den Meerestiefen der ägyptischen Touristenhochburg? Vor fast zehn Jahren war ich mal in Dahab, das Ihnen, so glaube ich, auch bekannt ist. Selbst dieser (damalige) Geheimtipp war schon ausgesprochen überlaufen, und allein die Schnorchler(-innen) trampelten völlig ungeniert fast sämtliche Korallen platt...

kapitalistisch weil exklusiv

wer einmal unten ist, hat es schwerer, nach oben zu kommen... ja das hat tatsächlich etwas Wahres. Und zusätzlich gilt beim Tauchen sowie beim Kapitalsystem: Wer zu schnell nach oben kommt, dem zerplatzt die Blase, die sich hier Lunge, da Rendite nennt...
Aber tatsächlich kann im Tauchsport ein Stück Kapitalismus entdeckt werden, denn welcher Hartz IV-Empfänger kann sich die volle Ausrüstung und die Reise zu den Tauchgebieten der Erde schon leisten?